Noch kein INSIDER?

JETZT ZUGANG SICHERN!

Wählen Sie Ihre Anmeldeoption.

Schnell und unkompliziert INSIDER werden!

Weiter

Bass in England angeblich vor dem Verkauf

In England sucht AB Inbev offenbar Käufer für die Traditionsmarke Bass - ein Bier, das, so die Times, "Britain vergessen hat". Englische Medien melden heute, Inbev wolle mit Bass eines der bestverkauften britischen Biere für 10 bis 15 Mio Pfund (ca. 12 bis 17,5 Mio Euro) los werden - allerdings offenbar ohne die Trademark und ohne die Auslandsrechte an der u.a. auch in den USA starken Marke. Bass wird in Großbritannien seit einigen Jahren vom Inbev-Rivale Marston’s (Pedigree Ale) und gilt als von Inbev runtergewirtschaftet; in guten Zeiten hatte es mal ein Volumen von rund 1,3 Mio hl. nicht besser sieht es mit Boddingtons aus, einer weiteren Inbev-Marke, die seit dem Ende der Strangeway-Brauerei in Manchester 2005 von Hydes lohngebraut wird.

Boddington steht angeblich ebenso auf der Verkaufsliste bei Inbev wie Flowers. Britische Medien spekulieren allerdings auch, dass Inbev nur schwer eine Käufer finden könnte; Mitbewerber wie Marston's, Molson Coors, Wells & Youngs oder die C&C Group sollen angeblich schon abgewunken haben.

Vor ziemlich genau zehn Jahren hatte der damalige Interbrew-Konzern noch 2,3 Mrd. Pfund (7,1 Mrd. DM/3,6 Mrd. Euro) in die Akquisition von Bass investiert und war damit mit weltweit jährlich 96,3 Millionen Hektolitern vor die Heineken-Gruppe (seinerzeit rund 90 Mio. hl.) auf Platz zwei der Weltrangliste gerutscht. Weltmarktführer war damals Anheuser Bush mit rund 130 Mio. hl Bier. Mit Bass wurde Interbrew seinerzeit mit einem Marktanteil von 32 Prozent größter britischen Brauer.(26.05.2010, 16:01 Uhr)

 

Print-Ausgabe
30.07.2026

Neu!
#1006

Showdown Zuckersteuer, dicker Qualm aus Warstein, Mission Impossible bei Oettinger

Zum Inhalt
Kopf der Woche
07.08.2026

32
/2026

Rüdiger Sasse

Weiterlesen