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Barth-Bericht: Spaßbremse China

Noch steht die 1,9 Mrd hl-Marke, doch sie wankt: Wie aus dem neuen, heute veröffentlichten Barth-Bericht hervorgeht, wurden 2018 weltweit 1,904 Mrd hl Bier produziert - satte 1,9 % (oder knapp 38 Mio hl) weniger als noch im Vorjahr. Vor allem ein Verlust der Produktion in China (um gleich mal 60 Mio hl) drückte die Bilanz, Europa hingegen legte um 2 % zu, Amerika um 1 % und Afrika um fast 2 %.

China blieb aber mit 380 Mio hl Bier weltgrößter Bierproduzent, gefolgt von USA (215 Mio hl), Brasilien (141 Mio hl), Mexiko (120 Mio hl) und Deutschland auf Platz 5 (94 Mio hl). Größter Braukonzern weltweit war mit großem Abstand AB Inbev mit 567 Mio hl vor Heineken (234 Mio), Deutsche Brauereien bzw Braugruppe finden sich auf den hinteren Plätzen: Radeberger (Platz 12; 12 Mio hl), TCB (26; 8,6 Mio hl), Oettinger (27; 8,5 Mio hl), Krombacher (31; 6,3 Mio hl), Paulaner (32; 6 Mio hl) und Warsteiner (37; 4 Mio hl).

Deutschland und die USA dominierten mit insgesamt 72 Prozent Marktanteil an der Hopfenanbaufläche den Weltmarkt in noch größerem Maße als bisher, heißt es von Seiten des geschäftsführenden Barth-Gesellschafters Stephan Barth. In den USA würden inzwischen 87 verschiedene Sorten angebaut, davon allein 36 aus privaten Firmenzüchtungsprogramm. Allerdings herrsche dort bei Bitterhopfen eine Versorgungsknappheit. Barth: "Wenn sich die Ernte 2019 normal entwickelt, sollten der Brauindustrie aus dieser Ernte ausreichend Bitterhopfen zur Verfügung stehen.“ Trotz einer um 3,1 % gestiegenen Hopfenanbaufläche (auf 20.144 ha) und einer um 0,6 % höheren Hopfenernte (knapp 42.000 Tonnen) in Deutschland verringerte sich die Alphasäure-Menge hierzulande doch um 5,4 % auf 3.828 Tonnen.

Wie von INSIDE 830 bereits berichtet, wurden zuletzt in Deutschland wie auch in den USA Verträge mit zum Teil sehr langen Laufzeiten abgeschlossen (die bisweilen bis ins Jahr 2013 hinein datieren).

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