An Radebergers künftigem Standort Bad Vilbel hat Bürgermeister Thomas Stöhr (CDU) Anwohnerbedenken zum Schwerlastverkehr nicht eben zerstreut. Nach Berichten der Frankfirter Rundschau sagte Stöhr bei einer Bürgerversammlung, täglich würden künftig 200 Lastwagen Radeberger anfahren. Dass dies Tag und Nacht an sieben Tage in der Woche geschehen könnte, wollte oder konnte Stöhr dabei "momentan nicht ausschließen". Bei der Ansiedelung sei man Radeberger weit entgegengekommen. "Der Grundstückspreis war so kalkuliert, dass damit die Erschließungskosten abgedeckt werden. Der Gewinn ist die Gewerbesteuer,", wird Stöhr zitiert. Wie berichtet, will Radeberger in Bad Vilbel in direkter Nachbarschaft zu den Hassia Mineralquellen den Standort "Quellenpark" 2012 in Betrieb nehmen. Bürgermeister Stöhr war erst kürzlich erleichtert vor die Presse getreten, als sich römische Siedlungsreste, die die Radeberger-Ansiedelung zumindest hätten verzögern können, sprichwörtlich in Luft auflösten (siehe Bericht). (19.10.2009, 11:45 Uhr)



