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Augustiner: Analyse zum Absatz 2022

Im Handelsloch. Einen Spitzenplatz im Verliererranking hatte Augustiner noch nie belegt. Diesmal schon. Als die Gastronomie Pandemie-bedingt geschlossen war, deckte sich die treue Kundschaft vermehrt im Handel mit Augustiner ein. Im vergangenen Jahr kehrten diese Käufer nach und nach in die Gastronomie zurück. Die im Februar gewohnt kompromisslos vollzogene Preiserhöhung (6 Euro/hl) tat ihr übriges, um im Handel rund 9% (140.000 hl) auf 1,42 Mio hl zu verlieren. Außerhalb Bayerns kostet die Kiste nun meist über 20 Euro. Und da setzt selbst Kultbier manchmal Staub an. Vielleicht auch deshalb wurde bislang keine Preiserhöhung für 2023 angekündigt. Die wiedererstarkte Gastronomie glich das nur begrenzt aus. Dort kamen inkl. Oktoberfest 130.000 hl zurück. Unterm Strich steht ein Minus von fast 5%. Für die verwöhnten Münchner ein ungewohnter Anblick. Gut möglich, dass Gf Martin Leibhard seinem Vertriebsboss Ralph Schömig samt Kollegen Ralph Breunig allmählich Feuer macht.

ALLE Ergebnisse, Analysen und Hintergründe der TOP 15 Biermarken 2022 lesen Sie HIER.

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