Im tiefen Tal der Tränen finden sich die deutschen Brauer nun auch amtlich beglaubigt wieder. Das Statistische Bundesamt veröffentlichte jetzt die Zahlen für November - viel schlimmer konnte es nicht kommen: ein Absatzminus von insgesamt 8,7 % (Inland; -8,8%) auf nur noch 6.623.484 hl (Inland: 5.581.501 hl), aufgelaufen zum Schrecken aller damit bis Ende November -2,6 % (Inland: -2,4 %). Schon im November 2012 hatten die Brauer 2,8 % Absatz gegenüber 2011 verloren. Der Anfang des Winters verhagelt also schon wieder die Stimmung.
Bei der Eingrenzung des Debakels hilft es nur wenig, dass der November 2013 einen Arbeitstag weniger hatte als der November im Jahr zuvor; im Dezember gab es dafür wieder einen mehr. Zarte Hoffnung also, dass das aufgelaufene Minus am Ende des Jahres besser ausfällt.
Auffallend an den jetzt veröffentlichten November-Zahlen ist wieder einmal, dass sich die Ausfuhr ins EU-Ausland erneut dramatisch abschwächte (-8,5) und damit der innerdeutschen Entwicklung folgte - vor nicht allzu langer Zeit hatte der EU-Export die innerdeutschen Schwächen noch ausgeglichen. Eingebrochen ist erstmals auch der Export in Drittländer (-8,9 %) - hier lagen die deutschen Brauer Ende November aber aufgelaufen immer noch bei einem Plus von 9,1 %.
Biermischgetränke erleben noch immer ein - wenn auch zartes - Plus von 1,9 %.
<link fileadmin user_upload pdf bierabsatz_november_2013.pdf _blank>Einen Auszug aus dem Bericht des Statistischen Bundesamtes lesen Sie hier!



