Wer gewillt ist, alles extrem positiv zu sehen, kann der Absatzstatistik für Bier im Monat April vielleicht noch was Gutes abgewinnen: dass sich die Verluste nämlich immerhin noch einstellig halten. Das war´s dann aber auch schon. Laut Statistischem Bundesamt rutschen die Bierabsätze gegenüber Vorjahres-April 7,7 Prozent gesamt in den Keller. Davon entfallen aufs Inland - 7,9 Prozent (runter auf 6.958.761 hl) und aufs Ausland ebenfalls desaströse - 6,8 % (auf 1.323.959 hl), wobei hier Verluste durch den Abzug deutscher Beck´s-Mengen zur Produktion in den USA die Bilanz noch das ganze Jahr beeinflussen werden (beim Export).
Aufgelaufen von Januar bis April steht bei 29.067.348 hl bereits ein Minus von 2,3 %. Und das ist - leider - komplett der Inlandsschwäche geschuldet (-2,6 %). Nur der Export in Drittländer (+4,8 % bei beschaulichen 329 719 hl) sorgt noch für Stimmung in schwachen Stunden.
Eher verrückt spielt da noch der Absatz von Biermischgetränken. Im April krachte dieser um satte 8,3 % auf nur noch 397 567 hl runter; aufgelaufen von Januar bis April steht aber immer noch ein sattes Plus von 11,1 %.


