Der italienische Spirituosenkonzern Campari ist fulminant gestartet. Der Nettoumsatz stieg im ersten Quartal um 34,4 % auf 534 Mio Euro. Das organische Wachstum wird auf 29,4% beziffert.
Dank gut laufender profitabler Geschäfte mit Aperitifs (u.a. Aperol) sah es beim Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) noch bombastischer aus: Hier gewann Campari 66,7% auf 114,3 Mio Euro (organisch plus 58,5 %). Dadurch schieben sich alle Kennziffern auch deutlich über denen des 1. Vorcorona-Quartals 2019 - beim Umsatz um 12,%, beim Ebit um 62,1%.
Laut Campari-Boss Bob Kunze-Concewitz sind die Jubelzahlen das Ergebnis des wieder besseren Geschäfts mit Gastronomie und Hotellerie. Für das Gesamtjahr 2022 dämpft er die Erwartung, dass es so fulminant weiter geht und schwört auf eine "Normalisierung" ein. Er nennt drei Gründe: eine steigende Inflation, Kostendruck und der Krieg in der Ukraine.

