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Achel verliert Trappisten-Status

Das Bier aus der belgischen Abtei Achel darf künftig nicht mehr das sechseckige Qualitätslogo der internationalen Trappistenvereinigung tragen. Wie die Abtei selbst mitteilt, sind die letzten beiden Mönche in die Mutterabtei Westmalle umgezogen. Damit erfüllt Achel nicht mehr alle Kriterien, die für Trappistenbiere erforderlich sind. Die aufgrund ihrer meist geringen Menge teuren Trappistenbiere müssen unter Aufsicht von Trappistenmönchen, in einem Trappistenkloster oder der direkten Umgebung gebraut werden. Die Erträge müssen zudem die Bedürfnisse der Klostergemeinschaft decken und u.a. sozialen Zwecken zu Gute kommen.

Achel bleibt aber nach wie vor eine Trappistenabtei und dort wird auch weiterhin Bier gebraut, das auch weiterhin die eingetragene Marke "Trappist" tragen werde, bekräftigt die Abtei auf ihrer Homepage. Lediglich das exklusive internationale Label Authentic Trappist Product (ATP) wird nun vom Flaschen-Etikett verschwinden und durch das Klosterwappen von Achel ersetzt.

In Achel werden vier verschiedene Biere gebraut. Abgefüllt wird in 0,33l und 0,75l Flaschen sowie in Kegs. Der Gesamtaustoß liegt bei ca. 5.000 hl jährlich.

Weltweit gibt es aktuell noch 13 Trappisten-Brauereien.

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