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Absätze stagnieren bei AB Inbev

In dem 23-seitigen Geschäftsbericht, den AB Inbev heute für das zweite Quartal 2016 und damit auch für das erste Halbjahr 2016 veröffentlicht hat, kommt das Wort Germany nur einmal vor - wie so oft ein prickelndes Indiz dafür, welchen Stellenwert der Markt hierzulande aus Konzernsicht noch einnimmt. Wegen der guten Performance von Beck´s und Franziskaner wuchs der Markt im "niedrigen einstelligen Bereich", heißt es. Das war´s.

 

Weltweit gesehen lief es nicht so gut für den Big Player der Bierbranche; der Umsatz ging um gut zwei Prozent auf 10,81 Milliarden US-Dollar (9,8 Milliarden Euro) zurück, im Halbjahr von 21,5 Mrd Dollar  (19,4 Mrd Euro) auf 20,2 Mrd Dollar (18,3 Mrd Euro). Die eigenen Bierabsätze gingen im Halbjahr nur sehr leicht von 200,5 Mio hl auf 198,9 Mio hl zurück, allerdings stotterte das Geschäft mit AfG und Fremdmarken (jeweils -7,6 %).

 

In Europa verkaufte AB Inbev von Januar bis Juni 20,5 Mio hl Getränke, in etwa soviel wie im gleichen Vorjahreszeitraum. Stabil blieb auch Nordamerika und der Markt in Mexiko (dort bei leichtem Wachstum), in Brasilien bekam der Konzern hingegen ordentlich auf die Mütze und verlor zweistellig Absatz. Und auch der Glücksbringer der vergangenen Jahre, China, bereitet AB Inbev zunehmend Sorgen. Massive Einbrüche auf dem chinesischen Biermarkt (im zweiten Quartal allein 8 %) hätten, so der Geschäftsbericht, zu einem zweiprozentigen Absatzverlust geführt.

 

AB Inbev befindet sich derzeit, wie berichtet, in Übernahmeverhandlungen mit SAB Miller, <link alle-meldungen news-detail sab-inbev-funkstille-in-der-verhandlungspause.html _blank>die derzeit etwas ins Stocken geraten sind.

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