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AB Inbev leidet an Corona

Beim weltgrößten Brauer AB Inbev ist der Umsatz im Corona-Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr um knapp 10% auf rund 47 Mrd US-Dollar (rund 39 Mrd Euro) eingebrochen. Unter Berücksichtigung von Währungseffekten sowie dem Kauf und Verkauf von Unternehmensteilen ging der konsolidierte Umsatz nur um knapp 4% zurück, wie AB Inbev am heutigen Donnerstag am Stammsitz im belgischen Löwen mitteilte. 

Der weltweite Absatz ging aufgrund der globalen Corona-Restriktionen um knapp 30 Mio hl auf rund 531 Mio hl zurück (-5,7%). Die größten Verluste fuhr AB Inbev dabei in den Regionen Asia Pacific (-12,3%) und EMEA (-11,2%) ein. In Nordamerika blieben die Absätze mit einem Minus von nur 1,4% nahezu auf Vorjahresniveau. In Südamerika, AB Inbevs größtem Absatzmarkt, konnte der Konzern sogar um 3,2% auf rund 144 Mio hl zulegen. In Deutschland hat AB Inbev laut INSIDE-Braugruppen-Hiltliste (siehe aktuelle Ausgabe 871, ab Freitag im Briefkasten) im Vergleich zu 2019 beim Absatz nur 3,0% eingebüßt. 

Das bereinigte EBITDA sank für AB Inbev um knapp 18% (organisch -12,9%) von 21,1 auf rund 17,3 Mrd US-Dollar (rund 14 Mrd Euro). Der Nettogewinn brach um satte 85% auf 1,4 Mrd US-Dollar (rund 1,15 Mrd Euro) ein. 

Für das laufende Jahr erwartet AB Inbev "deutlich" bessere Ergebnisse. 

 

 

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