AB Inbev hat im dritten Quartal 2020 rund 12,82 Mrd US-Dollar (ca. 10,95 Mrd Euro) Umsatz gemacht. Das sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum knapp 2,7% weniger. Organisch wuchsen die Erlöse jedoch um 4%, wie der weltgrößte Brauereikonzern am heutigen Donnerstag mitteilte. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) fiel um rund 8,8% (organisch -2,2%). Unterm Strich bleibt ein Nettogewinn von knapp 1,04 Mrd Dollar und damit fast zwei Drittel weniger als in Q3 2019. Aufgelaufen fiel der Umsatz in den ersten neun Monaten um rund 12,5% (organisch -6,8%).
Beim Absatz legte AB Inbev im 3. Quartal insgesamt um ca. 2,2% zu (organisch +1,9%). Mit den eigenen Biermarken machte der Konzern rund 2,7% Plus (organisch +2,6%). Aufgelaufen steht jedoch ein dickes Absatzminus von knapp 8% in den Büchern (organisch -8,2%). Nur das eigene Bier betrachtet, beläuft sich das Minus von Januar bis September auf knapp 8,2% (organisch -8,3%).
In Europa stieg der Umsatz in den weniger von Corona geprägten Monaten Juli bis September im mittleren einstelligen Prozentbereich; aufgelaufen sank der Umsatz allerdings im hohen einstelligen Bereich, was laut AB Inbev auf einen Volumenrückgang im mittleren einstelligen Bereich zurückzuführen ist.


