Der weltgrößte Bierkonzern AB Inbev hat am Donnerstag Zahlen für das Geschäftsjahr 2023 veröffentlicht. Unterm Strich: Weniger Volumen, mehr Umsatz.
Das Gesamtvolumen von Inbev schrumpfte im Jahr 2023 um 1,7% von rund 595 Mio auf 585 Mio hl gegenüber dem Vorjahr. Beim eigenem Bier rund 518 Mio hl auf 506 Mio hl – ein Minus von -2.3 % oder in hl: 12 Mio weniger als noch 2022. Bei den Drittanbieterprodukten indes stieg das Volumen um 4,7%.
Trotz des Volumenrückgangs stieg der Umsatz "organisch" um 7,8%, nominal um 2,8% auf umgerechnet 54,72 Mrd Euro. Der Bruttogewinn stieg um 6,7% auf 29,47 Mrd Euro. Das normalisierte EBITDA wuchs um 7 % auf 18,41 Mrd Euro.
In Deutschland verlor der Konzern laut INSIDERN rund 6% des Absatzes auf knapp 6 Mio hl. Die deutschen Hauptmarken gaben deutlich nach, um 5% (Beck‘s), 7% (Hasseröder) und 12% (Franziskaner).

