Der im letzten Jahr 518 Mio hl Bier und 58 Mrd Dollar Umsatz große Weltmarktführer AB Inbev hat Zahlen für das dritte Quartal 2023 veröffentlicht. Auch beim Primus stockt der Absatz weiterhin. Negativ auf den Umsatz wirkt sich das (wie bei den Erzrivalen Heineken und Carlsberg) allerdings nicht aus. Im Gegenteil.
Das abgesetzte Gesamtvolumen von AB Inbev ging im dritten Quartal um 3,4% zurück. Das Biervolumen (ohne Softdrinks) um 4%. Der Umsatz steigerte sich im selben Zeitraum um 5% auf rund 15,7 Mrd Dollar. Per 30.9. ist ein Bierabsatzminus von 1,9% aufgelaufen, bei gleichzeitigem Umsatzplus von 8,3%. Das EBIT verbesserte sich um 6,2% auf 11 Mrd Dollar. Die Gewinnmarge liegt bei flotten 25%.
Im (für AB Inbev eher unbedeutenden) Europa ging die Schere noch weiter auseinander. Der Absatz sei in den ersten neun Monaten um einen mittleren einstelligen Prozentsatz gefallen, gab der Konzern bekannt, während der Umsatz um einen "hohen einstelligen" Prozentsatz gestiegen sei. Für das EBITDA hätte sich in Europa eine Verbesserung im mittleren einstelligen Prozentsatz ergeben.

