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AB Inbev legt in der Krise zu

AB Inbev hat heute aktuelle Quartalszahlen veröffentlicht. Demnach hat der weltgrößte Bierkonzern von Januar bis März 2023 zwar 0,9 % mehr Getränke verkauft (140,5 Mio hl) als im Vorjahreszeitraum, allerdings geht der Zuwachs ganz aufs Konto des asiatischen Raums (+9%). In Nordamerika und im Bereich EMEA, zu dem auch Europa gehört, verlor AB Inbev jeweils 1% Volumen (auf 23,8 bzw 19,9 Mio hl). Mittel- und Südamerika blieben mit rund 34 bzw 40 Mio hl stabil.

Im Gegensatz zum Wachstum bei Bier (+0,4%) legte AB Inbev bei den anderen Kategorien um 3,6 % zu. Ungeachtet des nur kleinen Volumen-Wachstums von 0,9 % stieg der Umsatz zweistellig um 13,2 %, getrieben von "Preisaktionen" und einer fortlaufenden "Premiumisierung". Das normalisierte EBIT stieg trotz des Anstiegs der sattsam bekannten Energie- und Rohstoffkosten um 14,9 %.

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