AB Inbev trägt emsig den Schuldenberg ab. Nach dem Verkauf der südkoreanischen Oriental Brewing (für 1,2 Mrd Euro an das Investmenthaus KKR) und der Freizeitparks (für bis zu 1,8 Mrd Euro an Blackstone) ist es nun erneut eine Heuschrecke, die AB Inbev den nächsten Teil abnimmt.
Bis Januar des kommenden Jahres wird AB Inbev seine ost- und südosteuropäischen Tochterbrauereien an das Investmenthaus CVC Capitals abwerfen. 1,47 Milliarden Euro fließen sofort, weitere 535 Millionen folgen, wenn die versprochenen Ergebnisse erreicht werden. AB Inbev hat sich ein Rückkaufrecht zusichern lassen.
Die Firmenphilosophie der Brasilbelgier lässt sich am besten mit Megamarken umsetzen, die von wenigen großen Braustätten hergestellt werden können. Der Konzern will sich deshalb von kleineren Ländern trennen.
Der osteuropäische Arm von AB Inbev umfasst 11 Brauereien in Belgien, Kroatien, Ungarn, Rumänien, Serbien, Monetenegro, Bulgarien und Tschechien. Die Palette beinhaltet Marken wie Kamenitza, Astika, Burgasko, Tomislav, Jelen, Borsodi, Niksicko, Noroc, Ozujsko und Staropramen. Das Gesamtvolumen liegt bei 13 Mio hl. (15.10.2009, 9:44 Uhr)


