Um die Finanzierung von Anheuser-Busch zu stemmen hatte Inbev sich vor gut zwei Jahren von ihrem Osteuropa-Geschäft getrennt. Die Brauereitöchter in Tschechien, Bulgarien, Rumänien, Ex-Jugoslawien wurden an den Finanzinvestor CVC Capitals veräußert. Ausgelagert wäre vermutlich die genauere Beschreibung. Denn die in Starbev umbenannte Einheit funktionierte weiterhin wie eine Inbev-Firma, gemanagt von ehemaligen Inbev-Leuten mit dem früheren Westeuropa- (und Deutschland-) Chef Alain Beyens als CEO an der Spitze.
Nun scheint wieder eingelagert zu werden. Wie das Wall Street Journal mit Bezug auf "Finanzkreise" soeben berichtet, will sich CVC wieder von Starbev trennen. Angeblich bieten auch Carlsberg, Heineken und SAB Miller mit, doch der auf 3 Milliarden Dollar taxierte Deal dürfte kaum an der wiedererstarkten AB Inbev vorbeigehen.



