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AB Inbev verschnupft in Deutschland

Der Bier-Multi AB Inbev hat im ersten Quartal des Jahres in Deutschland 4,4% Absatz verloren. Laut einem heute veröffentlichten Geschäftsbericht der Konzernzentrale gilt das Deutschland-Geschäft als schwierig: zu hohe Marketing- und Promotion-Kosten.  AB Inbev lag somit bei der Absatzentwicklung leicht unter Trend. In den ersten drei Monaten verlor die gesamte deutsche Brauwirtschaft, <link http: www.inside-getraenke.de alle-meldungen news-detail das-minus-loch.html _blank>wie berichtet, 4,3 % (Inland: -3,3 %).

 

Deutlich schlimmer erwischte es den Konzern in Russland (-17 %) oder auch in der Ukraine (-15,5 %). Als Zugpferd erwies sich der asiatische Markt: Dort legte der Absatz des Konzerns im ersten Quartal des Jahres um 15,6 % zu. Weltweit verlor der Konzern beim eigenen Bierausstoß rund 4 % auf 78 Mio hl, in Westeuropa rund 7 % auf 5,4 Mio hl. Der Umsatz wird von AB Inbev für diese Zeit konsolidiert mit 9,17 Mrd US-Dollar angegeben, etwas weniger als im Vorjahresquartal 2012 (9,33 Mrd US-Dollar); das organische Umsatzwachstum wird - unter Berücksichtigung von Währungseffekten - mit 1,5 % angegeben. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte knapp ein Prozent auf 3,56 Milliarden Dollar zu.

 

Etwas unklar bleibt der Konzern bei der Absatzmeldung seiner "Focus Brands": Die hätten, heißt es, beim Absatz 2,9 % verloren; die drei Hauptmarken allerdings - Budweiser, Stella Artoisund Beck´s - hätten zusammen um 4,9 % zugelegt. Budweiser habe alleine schon 8,4 % mehr verkauft; kein Wort im Detail hingegen zu Beck´s.

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