Für die Finanzierung des Anheuser Busch-Deals versucht AB Inbev Teilbereiche zu versilbern. Während für die deutsche Einheit bisher keine Angebote eingegangen sind, die dem hohen Buchwert nahe genug kamen, scheint es in Osteuropa Fortschritte zu geben. Heute endet die von AB Inbev definierte Angebotsfrist. Zwei große Investmenthäuser, CVC Capital und TPG Capital haben laut Financial News Online Gebote abgegeben. Die Größenordnung soll bei 1,5 Milliarden Euro liegen. Die dritte Heuschrecke, KKR, die AB Inbev bereits die südkoreanische Oriental Brewing abnahm, soll dem Bericht zufolge ausgestiegen sein.
Der osteuropäische Arm von AB Inbev umfasst 11 Brauereien in Belgien, Kroatien, Ungarn, Rumänien, Serbien, Monetenegro, Bulgarien und Tschechien. Die Palette beinhaltet Marken wie Kamenitza, Astika, Burgasko, Tomislav, Jelen, Borsodi, Niksicko, Noroc, Ozujsko und Staropramen. Falls eines der beiden Investmenthäuser zum Zuge kommt, ist mit einem Weiterverkauf binnen der nächsten Jahre zu rechnen. Unter Umständen auch zurück an AB Inbev. (28.07. 2009, 14.22 Uhr)


