AB Inbev konsolidert seine russischen Geschäftsfelder: Wie internationale Medien heute berichten, schließt der Konzern sein auf 1 Mio hl Kapazität angelegtes Werk in Kursk, 500 km südlich von Moskau. Kursk ist bisher eine von neun Braustätten, die AB Inbev in Russland unterhält.
Der Konzern begründet die für die nächsten Monate geplante Schließung des Werkes (und die damit verbundene Entlassung von voraussichtlich mindestens 200 Angestellten) damit, dass sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Russland "dramatisch verändert" hätten - u.a. durch heftige Steuererhöhungen, gesetzliche Rahmenbestimmunge und nicht zuletzt auch durch einen Konsumrückgang. Die verbliebenen Werke sollen die bislang in Kurks hergestellten Biere (u.a. Pikur, Zhigulevskoye und Löwenbräu) übernehmen.


