Nun hat die Megafusion zwischen AB InBev und SAB Miller auch noch die vorletzte Hürde genommen. Am Mittwoch genehmigten die US Wettbewerbsbehörde das 107 Milliarden Dollar schwere Zusammengehen der beiden weltgrößten Brauereikonzerne.
Möglich wurde der Deal durch die Bereitschaft des neuen Weltmarktführers, die Beteiligung von SAB Miller an MillerCoors, dem Joint-Venture mit dem drittgrößten US-Brauer Molson Coors, zu verkaufen.
Nachdem Kritik laut wurde, dass AB Inbev amerikanische Getränkehändler dafür finanziell belohnte, wenn diese konzerneigene Produkte zum Nachteil der kleineren unabhägigen Craft-Brewer förderten, erklärte sich in einer Verlautbarung Carlos Brito, der Chef von AB InBev, außerdem bereit, „einige Anpassungen an unserem US-Verkaufsprogramm und Geschäftpolitik“ zu machen.
Nachdem fast alle wichtigen Wettbewerbsbehörden der Fusion jetzt zugestimmt haben, ist Brito fast an seinem Ziel angekommen. Nur die Wettbewerbsbehörden in China zieren sich noch ein wenig. Aber schon Anfang Juni meldeten die Nachrichtenagenturen übereinstimmend, dass auch dort die Ampeln auf grün geschaltet sind.



