Bier-Gigant AB Inbev muss im ersten Halbjahr 2013 heftig bluten. Weltweit gingen die Absätze des Konzerns um 2,6 % auf 196 Mio hl zurück. Wirklich dramatisch aber war der Einbruch in Europa.
In Westeuropa knallten die Absätze um 7 % (auf 13,4 Mio hl), in Zentral- und Osteuropa gar um 10,1 % (auf 10,16 Mio hl) runter. In Deutschland verlor AB Inbev mit seinen Marken nach eigenen Angaben zusammen 8,8 %. Der aktuelle Geschäftsbericht begründet den massiven Rückgang u.a. mit einer schwächelnden Konjunktur, den Preiserhöhungen (u.a. für Beck´s im Februar, für Hasseröder im März), dem Wetter, der Flutkatastrophe (vor allem im Hasseröder-Kerngebiet) und mit den Promotions-Aktivitäten der Wettbewerber. Allein Hasseröder Pils verlor nach INSIDER-Informationen 13,3 %.
Die im aktuellen Heft 681 veröffentlichte Biermarken-Halbjahresbilanz rechnet vor, dass AB Inbev in Deutschland in den ersten sechs Monaten sogar knapp 400.000 hl und damit 9,4 % verloren hat).
Richtig rund läuft´s für AB Inbev eigentlich nur in China; dort legt der Konzern um 9,1 % zu.


