Der Bierkonzern AB Inbev, der u.a. in Deutschland durch ein massives Stellenstreichungsprogramm für Schlagzeilen sorgt, hat allein im vierten Quartal 2009 vor Steuern knapp 12 Prozent und damit 2,27 Mrd Euro verdient; im Gesamtjahr waren es auf vergleichbarer Basis 8 Prozent mehr (9,8 Mrd Euro). Unterm Strich blieb dem Konzern damit ein Reingewinn von 3,37 Mrd Euro, 142 Prozent mehr als 2008, wobei damals allerdings der Zukauf von Anheuser-Busch großteils noch nicht bilanziert war, durch den das Unternehmen in 2009 nach eigenen Angaben Syergie-Einsparungen in Höhe von 0,8 Mrd Euro erzielt haben will.
Der Umsatz stieg trotz eines rückläufigen Biervolumens im letzten Quartal um fünf Prozent auf 6,8 Mrd Euro; übers Jahr gesehen ging der Umsatz auf vergleichbarer Basis aber um 6 Prozent auf 27 Mrd Euro zurück. Nach eigenen Angaben hat AB Inbev in den USA mit Marken wie Budweiser und Stella Artois deutlich weniger Bier verkauft; dafür lief das Geschäft in Brasilien umso besser. Im Gesamtjahr sank der Absatz von AB Inbev um 0,7 Prozent. (04.03.2010, 09:22 Uhr)


