Für 4,4 Milliarden Euro, mehr als das Dreifache der Verkaufssumme vor vier Jahren, erwirbt AB Inbev die Oriental Breweries zurück. Der südkoreanische Marktführer war 2009 für 1,3 Milliarden Euro an die Finanzinvestor KKR und Affinity Equity Partners verkauft worden. Damals hatte Inbev Geld benötigt, um die Übernahme von Anheuser-Busch zu finanzieren. Nun wird die knapp 15 Mio Hektoliter große Oriental (Marken u.a. Cass) für 5,8 Mrd Dollar, also 4,3 Mrd Euro zurück in die Inbev-Welt geholt.
Die seinerzeit ebenfalls verkauften Osteuropa-Interessen hat AB Inbev indessen nicht zurückgekauft. Die unter dem Namen Starbev firmierende Einheit (u.a. Staropramen) ging 2012 an Coors. Der Fokus des Konzerns liegt auf Asien.


