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Windbeutel für Coca-Cola

Coca-Cola Deutschland hat erwartungsgemäß nicht amüsiert auf die Verleihung des "Goldenen Windbeutels" für die "Werbelüge des Jahres" durch Foodwatch reagiert. Die Auszeichnung sei nicht gerechtfertigt, man nehme sie folglich auch nicht an, hieß es pikiert.

Foodwatch hatte nach einer Online-Abstimmung unter rund 70.000 Teilnehmern Cokes Glacéau Smartwater auf Platz 1 platziert. Der größte Getränkehersteller der Welt vermarkte sein „dampfdestilliertes Wasser“ sehr aufwendig mit Werbeaussagen wie „von Wolken inspiriert“, heißt es von Seiten Foodwatch; dabei sei das Verfahren, das dahinter stecke – das Wasser werde zunächst verdampft und dann wieder aufgefangen – ernährungsphysiologisch völlig unnütz. Trotzdem koste das Coca-Cola-Wasser mit 1,65 Euro pro Liter bis zu siebenmal mehr als normales Mineralwasser. Foodwatch spricht von einer "dreisten Abzocke mit dem Grundnahrungsmittel Wasser."

Coca-Cola Deutschland konterte die Anschuldigungen mit der Replik, die Deklaration und Kennzeichnung des Wassers seien transparent und entsprächen den lebensmittelrechtlichen Regelungen. Grundsätzlich seien unterschiedliche Preise für Produkte "nicht nur in der Lebensmittelindustrie gang und gäbe".

Erst vergangene Woche hatte sich Foodwatch-Experte Oliver Huizinga mit Cokes Nachhaltigkeits-Manager Axel Bachmann auf dem Get.In.-Kongress in Frankfurt einen deutlichen Schlagabtausch in Sachen zuckerhaltige Getränke geliefert.

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