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Sturmlauf gegen Deloitte

Die vor kurzem veröffentlichte Deloitte-Studie zum Umlaufzahlen und Transportentfernungen - ergo: auch der Ökobilanz - von Mehrwegflaschen bringt mit einiger Zeitverzögerung jetzt erwartungsgemäß die gesamte Mehrweglobby auf die Palme - ganz vorne weg: die Deutsche Umwelthilfe (DUH), aber auch den GHGH-Bundesverband, den Verband der Privaten Brauereien, die Stiftung Initiative Mehrweg, sowie den BV Glas.

 

In einem gemeinsamen Papier verurteilen die Verbände sehr scharf die vom Handelsverband Deutschland und von der Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie (BVE) in Auftrag gegebene Studie; sie sei "fehlerhaft und tendenziös", heißt es. Die Studie enthalte "eine Vielzahl methodischer Fehler", die dazu führten, dass die Mehrweg-Umlaufzahlen klein und die Transportentfernungen groß gerechnet würden.

 

INSIDE hatte vor vier Wochen (Ausgabe 695) erstmals über die Studie berichtet, die von der renommierten Unternehmensberatung Weihenstephan (Deloitte) durchgeführt wurde. Etwas delikat auf Seiten der Auftraggeber ist, dass zu den Mitgliedern des BVE (mit einem Jahresbeitrag von 20.000 Euro) auch der Deutsche Brauer-Bund gehört. INSIDER gehen davon aus, dass die unlängst unter dem Dach des Bund Getränkeverpackung der Zukunft (Geschäftsführer: Ex-Brauer-Präsident Wolfgang Burgard) versammelte Einwegfraktion den Auftrag durchgesteckt haben dürfte. BGVZ-Mitglieder sind neben Pepsi, Red Bull, Hansa-Heemann und MEG auch Lidl, Aldi, Lekkerland sowie die Dosenhersteller Ball und Rexam.

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