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Spanische Kartellwächter strafen Sherry-Hersteller ab

Auch in Spanien klappts mit der Kronzeugenregelung. Nachdem die Gruppe Bellavista y Zoilo Ruis Mateos als Kronzeuge aufgetreten ist, fielen 2008 Beamte beim Wettbewerb ein. Nach den Razzien bekam die liebe Konkurrenz - neun Sherry-produzierende Weinkellereien - nun ein Bußgeld von 6,7 Millionen Euro aufgebrummt. Die Kartellvorwürfe betreffen das Jahr 2001. Die Kartellwächter haben neun Jahre später offenbar ausreichend Beweise über über klare Absprachen bei der Produktion und den Preisen für als Handelsmarken abgefüllte Jerez-Weine. Geschädigt wurden damals Handelspartner in Deutschland, Niederlanden und Großbritannien. Der horizontal eingeschränkte Wettbewerb führte durch eine künstliche Verringerung des Weinangebots zu höheren Preisen. Die hohen Preise lockten dann neue Wettbewerber, so dass die Preise wieder fielen. Daraufhin soll das Angebot nochmals beschnitten worden sein. In Runde 2 schlossen sich auch kleinere Weinproduzenten dem Kartell an. Abgesprochen wurden nicht nur Preise. Es wurden auch Märkte und Kunden aufgeteilt und Selbstkontrollmechanismen besprochen.(05.08.2010, 16.20 Uhr)

 

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