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Russischer Getränkeboom am Ende?

 

Besonders für Braukonzerne galt Russland als einer der größten Wachstumsmärkte. Jetzt erleidet die Boom-Region einen ersten Dämpfer. Im dritten Quartal gab es erstmals leichte Rückgänge, die sich auch in den Absatzstatistiken von Carlsberg, Heineken, Inbev, Efes und Coca-Cola (Hellenic Bottling) niederschlugen.

Die Erklärungen hören sich aus deutscher Sicht sattsam bekannt an: Es lag am Wetter. Laut dem russischen Biermarktführer Carlsberg (37% MA) habe eine im Durchschnitt "um 1,09 Grad niedrigere Temperatur im August" die zweistelligen Zuwachsraten der letzten Jahre aufgehalten. Zudem habe die hohe Inflationsrate und eine allgemeine Konjunkturflaute in Folge der Finanzkrise auf die Getränkeabsätze durchgeschlagen.

Ingesamt wird für den russischen Biermarkt 2008 nur noch ein Wachstum von mickrigen 1 - 2% prognostiziert. Die Aktie von Carlsberg (die im Januar für sehr viel Geld vor allem den russischen Teil von Scottish & Newcastle gekauft hatten) verlor am Freitag 6,2%, Inbev verlor 4%. (06.10.2008, 12.44 Uhr)

 

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