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Rothaus spielt nicht Fußball

Die Badische Staatsbrauerei Rothaus ist nun offenbar doch nicht finanziell am Bau des neuen Stadions in Freiburg beteiligt. Wie die Badische Zeitung berichtet, hätte sich die Staatsbrauerei ursprünglich mit einer stillen Einlage in Höhe von 12,8 Mio Euro an der Stadion Freiburg Objektträgergesellschaft (SFG) einbringen sollen. Diese Summe übernehme nun der Sportsclub als Kredit, heißt es.

Neben Geldern von Stadt und Land trägt der Verein den Löwenanteil der rund 77 Mio Euro Baukosten. Offiziell wird der jetzige Schritt damit begründet, dass der Erstliga-Fußballclub einen Kredit aufnehmen wird, den er wegen der günstigen Kapitalmarktlage günstiger tilgen kann als eine zu verzinsende Einlage der Brauerei. Außerdem habe er nun bessere Bedingungen bei der Suche nach einem Caterer. Die rund 700.000 hl große Staatsbrauerei Rothaus ist seit 2005 Premiumsponsor des Sportclubs.

2014 hatten Stadt, Brauerei und Verein die mutmaßliche Co-Finanzierung des Stadionbaus durch Rothaus noch groß abgefeiert. Der AR-Chef für Rothaus, Verbraucherschutzminister Alexander Bonde, und Freiburgs Oberbürgermeister Dieter Salomon gaben seinerzeit bekannt, dass die seit 1998 bestehende Stille Beteiligung der Rothaus-Brauerei an der Objektträgergesellschaft der Neuen Messe beendet werden und die Finanzmittel von ca. 12,8 Millionen Euro als Kapitaleinlage für das Stadion eingebracht werden sollten. Als Termin der Umsetzung war zwischen Rothaus und Stadt das Jahr 2019 vorgesehen.

Wie es nun heißt, soll Rothaus seine bisherige Einlage bei der Neue Messe erstmal liegen lassen. Es ist für die Brauerei ein gutes Geschäft: Die Messe überweist pro Jahr dem Vernehmen nach eine sechsstellige Summe in den Hochschwarzwald.

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