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Real filetiert: Händler stehen Schlange

Die deutsche Metro-Tochter Real mit 276 Märkten und dem Versandgeschäft real.de wird vorbehaltlich der Zustimmung der europäischen Kartellbehörden an den Finanzinvestor SCP verkauft. Hinter dem Private-Equity-Fonds aus London steht der russische Milliardär Wladimir Jewtuschenkow.

Den mit rund 90 Real-Märkten größten Brocken dürfte sich laut INSIDERN Kaufland absaugen; 50 weitere sollen vorerst unter dem Real-Label fortgeführt werden. Der Rest - also rund 135 - werden demnach u.a. von Edeka. Rewe, Globus u.a. geschluckt und dabei mitunter wohl auch an einzelne Unternehmer weitergegeben. Hier müssen die deutschen Kartellbehörden von Fall zu Fall entscheiden, was noch harte Diskussionen erwarten lässt.

Die russische Sistema PJSFC, die den Deal finanzieren soll, will bis zu 263 Mio Euro zur Verfügung stellen. Insgesamt bekommt Metro rund 300 Mio Euro für seine Real-Kette; zudem heißt es in einer Adhoc-Mitteilung, Metro erwarte zudem über 1,5 Mrd Euro  Nettomittelzuflüsse nach sämtlichen Transaktionskosten aus dem Verkauf von Real und der Veräußerung eines Mehrheitsanteils am chinesischen Geschäft. Erwartete Überkapazitäten bei Metro- Servicegesellschaften würden "durch proaktive Effizienzmaßnahmen adressiert, die zu nachhaltigen Einsparungen führen werden. Diese Maßnahmen werden geschätzt etwa EUR 0,2 Mrd. kumulierte Einmalkosten in den Geschäftsjahren 2019/20 bis 2021/22 auslösen."

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