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Preisabsprachen: Kartellamt verhängt erste Geldbußen

Nun ist es raus: Das Bundeskartellamt hat in einem ersten Schritt Geldbußen wegen verbotener Preisabsprachen bei Bier in Höhe von insgesamt 106,5 Mio Euro gegen fünf Brauereien und sieben persönlich haftende Verantwortliche verhängt. Betroffen sind unternehmensseitig die BitburgerBraugruppe, Krombacher, Veltins, Warsteiner und die Privatbrauerei Ernst Barre.

 

Ausgelöst wurden die Ermittlungen - wie von INSIDE berichtet - durch die Aussagen von Verantwortlichen bei AB Inbev; wegen der sogenannten "Bonusregelung des Bundeskartellamtes" kommt der Konzern damit ohne Geldbuße davon. Ermittlungen gegen zwei weitere Brauereikonzerne (Radeberger, Carlsberg; d. Red.) sind laut Kartellamt noch nicht abgeschlossen. Gleiches gilt für vier regionale Brauereien aus Nordrhein-Westfalen (nach Informationen der Red. Früh, Sünner, Gaffel, Erzquell) sowie den dortigen Regionalverband. Es geht, wie berichtet, in dem umfangreichen Verfahren um diverse Preisabsprachen in den Jahren 2006 bis 2008.


Wie es beim Kartellamt heißt, hätten im Laufe des Verfahrens auch Bitburger, Krombacher, Veltins und Warsteiner mit den Behörden kooperiert; man habe, heißt es, mit den vier genannten Brauereien ein sogenantes "Settlement" erzielt, was die Geldbußen angeht. Diese sind noch nicht rechtskräftig.

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