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Krones rappelt sich auf

Im dritten Quartal eines schwierigen Geschäftsjahres hat der Neutraublinger Anlagenbauer Krones seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 10,9 % auf 1,0 Mrd Euro gesteigert - vor allem, wie es heute heißt, wegen eines "starken Neumaschinen- und Fremdmaschinengeschäfts". In den ersten drei Quartalen 2019 stieg der Umsatz um 7,3 % auf 2,89 Mrd Euro. Bereinigt um Akquisitions- und Währungseffekte lag das Wachstum in den ersten neun Monaten 2019 bei 2,7 %.

Der Auftragseingang allerdings verringerte sich in Q3 um 0,6 % auf 919,3 Mio Euro, aufgelaufen bis Ende September erhöhte er sich aber leicht auf 2,96 Mrd Euro. Immerhin gab es in Q3 wieder ein positives Ergebnis vor Steuern (EBT) mit 13,5 Mio Euro (EBT-Marge 1,4 %). Aufgelaufen liegt das EBT bei 61,4 Mio Euro gegenüber 139,4 Mio Euro im Vorjahr. Wie es heute von Seiten des Konzerns heißt, litt die Ertragskraft "unter hohen Kosten, hauptsächlich für Material und Personal, sowie einem ungünstigen Produktmix". Wegen der vorübergehend geringen Nachfrage nach Maschinen und Anlagen der Kunststofftechnik seien die Produktionskapazitäten in diesem Bereich im Wesentlichen im zweiten Quartal schlecht ausgelastet gewesen. Für Q4 rechnet Krones aber wieder mit guter Auslastung. Das Konzernergebnis lag aufgelaufen bis Ende September bei 40,3 Mio Euro, deutlich weniger als 99,4 Mio Euro im Vorjahr.

Das Unternehmen hält an seiner Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2019 fest und rechnet unverändert mit einer EBT-Marge von rund 3 %. Das Erreichen des Ziels sei aber anspruchsvoll, heißt es.

Vor einem Monat hatte Krones einen Nachfolger für den vor zwei Monaten gefeuerten Michael Andersen gefunden. Am 1. Januar tritt Norbert Broger, 56, als neuer Finanzvorstand des Getränkeanlagenbauers an. Bereits zuvor hatte der Konzern als Reaktion auf die wirtschaftlich schwierige Situation angekündigt, bundesweit bis zu 400 Stellen abzubauen - und zwar nicht nur bei Leiharbeitern, sondern auch beim eigenen Personal. Krones hat in Deutschland mehr als 10.000 Mitarbeiter an den Standorten Neutraubling, Nittenau, Rosenheim, Freising und Flensburg.

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