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INSIDE exklusiv: Dahms Abflug bei Berentzen

Der Berentzen-Vorstandschef geht neue Wege

Der Berentzen-Vorstandschef geht neue Wege

Noch bevor Berentzen in die Hände von Aurelius übergeht, packt der Vorstandschef seine Koffer und macht sich auf den Weg nach Westen...

Unter dem Aktenzeichen B2-132/08 prüft noch das Kartellamt die geplante Mehrheitsübernahme der Berentzen AG durch den Münchener Finanzinvestor Aurelius AG . Mit der positiven Entscheidung wird spätestens Anfang September gerechnet. Nach INSIDE-Informationen wird beim Einzug von Aurelius in Haselünne einer nicht mehr an Bord sein: Berentzens Vorstandschef Axel Dahm. Noch schweigen sich alle Parteien aus. Vor allem deshalb, weil das Aktienrecht den Münchner bis zur Kartellamtsgenehmigung jedweden Eingriff bei Berentzen verbietet. Hinter den Kulissen ist die Suche nach einem Nachfolger freilich längst angelaufen.

Allen Bekundungen über noch laufende Gespräche mit Aurelius und einem bis 2011 gültigen Vorstandsvertrag zum Trotz sitzt der Berentzen-Chef bereits auf gepackten Koffern. Schon in der nächsten Woche soll der Umzugswagen anrollen. Die Spur, der Dahm folgt, zeigt Richtung Westen. INSIDER ahnen, dass Dahm in Kürze die Nachfolge des zu Carlsberg Deutschland gewechselten Jörg Croseck als Geschäftsführer des Gerolsteiner Brunnens antritt und dort den Interims- und Nochmalchef Peter Traumann ablöst, der in der vergangenen Woche seinen 70. Geburtstag feierte.

In Gerolstein würde Dahm einen mit einem Nettoumsatz von 202 Mio. Euro in etwa gleich großen Laden führen. Berentzen setzte zuletzt rund 180 Mio Euro um. Der zu 51 Prozent zur Bitburger Verwaltungsgesellschaft gehörende Brunnen setzte zuletzt 6,8 Mio hl ab und gilt trotz harter Marktbedingungen als profitabel, während Berentzen 104 Mio 0,7-Liter Flaschen oder 73 Mio. Liter Spirituosen verkaufte und einen Verlust von rund 11 Mio Euro einfuhr.

Dem Nebenerwerbs-Kinderbuchautor Dahm („Schokobär und Marzihäschen“) wäre der nächste märchenhafte Karriere-Hopser gelungen. (06.08.2008, 16:22 Uhr)

 

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