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Fresenius startet Gegenangriff

Im Vorfeld der Biofach kracht es so richtig im Streit um die Zertifizierung von Bio-Mineralwasser zwischen SGS Institut Fresenius und der Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e.V. Das Institut, das zum Schweizer SGS-Konzern gehört, holt nun zum Gegenangriff aus und mahnt die von Neumarkter Lammsbräu-Inhaber Dr. Franz Ehrnsperger gegründete Qualitätsgemeinschaft ab.

Als Grund nennt Fresenius zwei vom Verein herausgegebene Pressemitteilungen. Diese enthielten zwei „unwahre Behauptungen in Bezug auf den Zertifizierungsprozess und den Anforderungskatalog bei der Begutachtung von Mineralwässern mit Bio-Qualität“, heißt es in einem Schreiben von SGS. Der Verein verstoße damit gegen den lauteren Wettbewerb. Die Anschuldigungen seien „substanzlos“ und „in der Tendenz diffamierend“.

Begonnen hatte der Zwist im November, als Neumarkter Lammsbräu stellvertretend für die Qualitätsgemeinschaft und deren angeschlossene Brunnen Danone Waters abmahnte. Grund war die aus ihrer Sicht irreführende Verwendung des SGS-Labels „Natürlich Bio“ und „Premiummineralwasser in Bio-Qualität“ mit der die Danone-Marke Volvic bis heute offensiv für ihr Wasser wirbt. Danone reagierte auf die Abmahnung nicht.

Im Dezember zündeten Neumarkter und die Qualitätsgemeinschaft die nächste Stufe und reichten beim Landgericht Frankfurt/Main Klage gegen die deutschen Tochtergesellschaften der internationalen Großkonzerne Danone und SGS ein; die Klage auch den Sinn haben sollte, gerichtlich klären zu lassen, was Bio-Wasser ist und was nicht. Nun also die Retourkutsche von SGS. 

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