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Foodpanda rollt aus

Nach einer Testphase in Berlin will Delivery Hero mit seinem Schnellbringdienst Foodpanda national ausrollen - zuerst in Metropolregionen wie Frankfurt, München und Hamburg, später auch u.a. in Düsseldorf.

Dabei wird zweigleisig geplant: einmal für den Quick-Commerce-Bereich, also die Belieferung der Kunden via Fahrradkurieren wenigen Minuten nach der Bestellung, wo sich bereits Wettbewerber wie Flink, Gorillas und Getir tummeln. Zum anderen für die Belieferung der Kunden mit fertigen Essen aus der Gastronomie, in Konkurrenz u.a. zu Wolt und Lieferando.

Vor gut zwei Jahren hatte Delivery Hero sein Deutschland-Geschäft an Takeaway.com - heute Just Eat Takeaway (Lieferando) - verkauft. Seitdem tobt eine beispiellose Schlacht auf dem weiten Feld der Bringdienste, die über viel Fremdkapital finanziert werden. Erst vor wenigen Wochen holte sich der Lebensmittel-Lieferdienst Jokr für seine Expansion - drei Monate nach dem Marktstart - umgerechnet rund 145 Mio Euro u.a. bei den VC-Gebern GGV Capital, Balderton Capital und Tiger Global. Jokr wurde von Ex-Foodpanda-CEO und Softbank-Manager Ralf Wenzel gegründet. Jokr liefert u.a. in Lima, Mexiko-Stadt, São Paolo, Warschau und Wien innerhalb von 15 Minuten an die Wohnungstür. Und dieser Tage sammelte der US-Bringdienst GoPuff 1 Mrd Dollar von Investoren zusammen.

Wie bunt die Blüten sind, mit den  Wertschöpfungsphantasien illustriert werden, legte noch Ende April Delivery Hero-CEO Niklas Östberg, 40, offen: "Seien wir doch mal ehrlich: Lebensmittel in 10 Minuten zustellen ist einfach. Beschäftigen Sie Fahrer, die vor den Geschäften herumstehen und auf Aufträge warten. Der schwierige Teil beginnt dann, wenn Sie pro Bestellung 1 Euro Verlust machen. Das macht dann 146 Mio Euro Verlust pro Jahr."  Dieser Tweed Östbergs bezog sich selbstredend auf die Konkurrenz. 

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