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CSU läuft gegen Bätzing Sturm

Haue für Bätzing

Haue für Bätzing

 

Im Vorfeld der Bundestagsanhörung am 15.September zum Aktionsprogramm gegen übermäßigen Alkoholgenuss zeichnen sich die Fronten ab. Der bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein lehnte am Mittwoch Alkohol-Werbeverbote, neue Alkohol-Verkaufsbeschränkungen, Steuererhöhungen auf Alkohol und eine generelle 0,0-Promillegrenze im Straßenverkehr ab.

Die Vorschläge der Bundesdrogenbeauftragten Sabine Bätzing seien überzogen und unverhältnismäßig, sagte Beckstein. "Der maßvolle Genuss von Bier und Wein gehört zur Kultur." Sein Parteifreund und Gesundheitsminister Otmar Bernhard erklärte, "bei Frau Bätzing hat man hingegen den Eindruck, dass sie Alkohol und nicht Alkoholmissbrauch bekämpfen will. Hier braucht es mehr Augenmaß."

Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann legt noch eins drauf: "Ich halte das für groben Unfug, was die Drogenbeauftragte da produziert. Sie ist für die Suchtbekämpfung zuständig, nicht für die Promille-Grenzen im Straßenverkehr. Wir Bayern schätzen das Bier und wir schätzen den Frankenwein. Es gibt überhaupt keinen Grund, uns das zu vergällen." Die Drogenbeauftragte sei auf einem "vollkommen falschen Pfad". (11.09.2008, 11.09 Uhr)

 

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