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Campari: Trauriger Aperol

Für Campari (u.a. Campari, Aperol, Ouzo 12, Skyy Vodka, Cinzano, Crodino, Glen Grant) läuft es, weltweit gesehen, ganz ordentlich - nur nicht in Deutschland und in Italien. Im ersten Halbjahr brach der Gewinn des Konzerns weltweit um 26 auf 57,6 Mio Euro ein; zugleich legte der Umsatz (auch wegen der Übernahme von Lascelles de Mercado) um 13 % auf knapp 700 Mio Euro zu.

In Europa legten die Erlöse um 4,6 Prozent zu - nicht aber im Capari-Heimatland Italien (-15,7 %) und auch nicht in Deutschland, wo die Erlöse laut einer heute veröffentlichten Bilanz um satte 5,7 % verloren. Cinzano, Campari and Ouzo12 hätten im zweiten Geschäftsquartals zwar satt zugelegt, damit aber die massiven Verluste beim Modegetränk Aperol ("Spritz") nicht wettmachen können. Die waren aber auch durch eine satte Auslistung bei Lidl in 2012 mit verursacht worden und  nicht nur durch das schlechte Wetter in diesem Jahr, das den Deutschen offenbar die Lust am Flanieren und Spritz-Trinken verdarb. Noch 2011 - auf dem Höhepunkt des Aperol-Hypes - hatte Campari allein in Deutschland rund 6 Mio Aperol-Pullen verkauft.

Da es aber so ziemlich überall im zweiten Quartal wieder besser gelaufen ist, sah sich Campari-Chef Bob Kunze-Concewitz optimistisch gestimmt für das zweite Halbjahr - prompt stieg der Kurs der Aktie.

 

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