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Budweiser: Die Braut wird ausgestellt

Der Budweiser-Chef pokert um seine guten Namen

Der Budweiser-Chef pokert um seine guten Namen

4000 Seiten dick ist das Gutachten, mit dem die tschechische Regierung Chancen und Risiken einer Privatisierung der letzten verbliebenen Staatsbrauerei Budweiser vorantreiben will. Nach monatelangem Hin und Her, bedingt auch durch den Anheuser-Busch-Deal mit Inbev, hat die Regierung in Prag nun endlich eine Strategie vorgelegt, wie es mit Budweiser weitergehen könne. In örtlichen Medien wird Ministeriumssprecher Petr Vorlíek mit der Aussage zitiert, „die Umwandlung von Budweiser in eine AG stellt daher eine unbestrittene Notwendigkeit dar“. Bei der geplanten Umwandlung geht es vor allem um zwei zentrale Fragen: Wer kommt als Käufer in Frage und wie lässt sich die wertvolle Marke schützen? Allein in diesen markenrechtlichen Fragen soll Budweiser derzeit in mehr als hundert Gerichtsverfahren - insbesondere mit Anheuser-Busch - verwickelt sein. Anheuser-Busch dürfte nach der Übernahme durch Inbev als Käufer entfallen, doch auch so sollte die im letzten Jahr um 8,8% auf 1.253.000 hl gewachsene Brauerei (davon 587.000 hl Export) heiß gehandelt werden. Experten gehen von einem Verkaufserlös von einigen Milliarden Kronen aus. Allein der Wert der Schutzmarke „Budweiser Budvar“ beläuft sich laut Schätzungen des Beraterunternehmens Cyrrus auf mindestens eine Milliarde US-Dollar, der Wert der Brauerei auf etwa sechs Milliarden Kronen (240 Mio. Euro). (16.10.2008, 11:23 Uhr)

 

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