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Brau-Union: Büche wieder vor Gericht

Schatten der Vergangenheit

Schatten der Vergangenheit

Nach dem Verkauf des österreichischen Marktführers Brau-Union an Heineken im Jahre 2003 waren 16 Mitglieder der Eigentümerfamilien wegen Insider-Handels angeklagt worden. Fast alle wurden vor zwei Jahren freigesprochen. Doch das Oberlandesgericht Wien hat die Freisprüche nun revidiert.

Jetzt müssen sich zehn Familienmitgleider, darunter so vermeintlich honorige Ehrenmänner wie der frühere Brau-Union-Aufsichtsratschef Christian Atzwanger sowie Ex-Brau-Union-CEO Karl Büche erneut vor Gericht verantworten.

Das OLG gibt laut der Tageszeitung Oberösterreichische Nachrichten bereits klare Vorgaben, was in dem neuen Prozess gegen die zehn Verdächtigen zu

berücksichtigen sei. So habe die ad hoc-Meldung vom 23. Januar

2003 keinen Informationsgleichstand zwischen den mutmaßlichen Insidern und

normalen Anlegern hergestellt. Ob Büche und Konsorten tatsächlich Vermögensvorteile erzielt hätten, sei

unerheblich. Es reiche der Vorsatz.

Auffällig sei auch das Anlageverhalten vor und nach dem Brau-Union-Verkauf. Einzelne Verdächtige hatten weder davor noch danach Aktiendeals getätigt, vor dem Heineken-Deal aber gleich mit Optionen gezockt. (22.4.2009, 9.46 Uhr)

 

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