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AB Inbev strafft die Zügel

AB Inbev sorgte heute mit einer Dividendenmitteilung für Unruhe an den Finanzmärkten. Zwischen- und Gesamtdividenden wurden im Vergleich zum Vorjahr in etwa halbiert, und zwar auf 0,80 Euro bzw gesamt 1,80 Euro. Die Schulden von AB Inbev summieren sich laut Börsenmitteilungen auf 109 Mrd US-Dollar, nicht zuletzt durch die Übernahme des Rivalen SABMiller im Jahr 2016. Für schuldengeplagte Konzerne wird es angesichts anziehender Zinsen in den USA aber immer teurer, sich Geld zu leihen.

Im dritten Quartal hat der Konzern die Erwartungen der Analysten zum Teil deutlich verfehlt. Der Umsatz sank um knapp 10 Prozent auf 13,3 Milliarden US-Dollar. Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe ausgeklammert, wuchs der Konzern zwar um 4,5 %, erwartet hatten Analysten aber im Schnitt ein Plus von 5,9 %. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) gab um 6,5 % auf 5,4 Mrd Dollar nach. Unter dem Strich schmolz der auf die Anteilseigner entfallende Gewinn von 2,6 Milliarden auf 1,6 Milliarden Dollar zusammen.

Die wegen diverser Verkäufe von Unternehmensteilen nicht sehr aussagekräftige Absatzbilanz weist organisch für Q3 ein Wachstum von 0,2 % (auf 146.187 hl) aus. Aufgelaufen steht der Konzern hier bei + 0,3 % (424.703 hl), davon 375.612 hl eigener Biermarken.

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