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Axel Dahm zeichnet düstere Prognose

Axel Dahm

Bitburger-Boss Axel Dahm zeichnet eine düstere Prognose für den Bierabsatz im Außer-Haus-Geschäft. "Um mindestens die Hälfte dürfte er in diesem Jahr in jedem Fall zurückgehen, vielleicht sogar um 80 Prozent", so Dahms Einschätzung in einem Interview mit der FAZ. Der erwartete Zuwachs von 2 bis 3% im Handel könnte dabei den Rückgang im Außer-Haus-Geschäft nicht auffangen.

Dahm erwartet, dass der Bierkonsum in den eigenen vier Wänden nach Corona "wohl weiter leicht steigen" wird. Das Gegenteil treffe auf den Out of Home-Bereich zu. Bei Bitburger rechne man damit, "dass der Konsum in Gaststätten und Veranstaltungen nach Corona maximal 80 Prozent des alten Marktniveaus erreichen wird". Ein Drittel der Gasthäuser sowie ein Drittel der Hotels werde die Krise nicht überleben, befürchtet Dahm, der sich dabei auf Marktforschung beruft.

Bitburger selbst würde von dieser erwarteten Entwicklung aufgrund des hohen Fassbieranteils schwer getroffen. Dahm betont, dass dabei die einzelnen Marken unterschiedlich stark betroffen wären. So habe die Hauptmarke Bitburger einen OOH-Anteil von 25%, König Pilsener noch mehr, Wernesgrüner dagegen lediglich 5%.

Die Braugruppe habe in den vergangenen Jahren gut gewirtschaftet, sei gesund und nicht gefährdet. Damit das so bleibt, wolle man sich künftig auf die drei überregionalen Marken Bitburger, Benediktiner und Köstritzer konzentrieren und diese weiter ausbauen. Die anderen Marken im Portfolio (König Pilsener, Licher, Wernesgrüner) sollen sich auf die jeweiligen Regionen konzentrieren.

Standorte stehen laut Dahm nicht zur Debatte. Arbeitsplätze sehr wohl. So sagt der Bit-Boss im FAZ-Interview, dass sein Unternehmen Kündigungen "leider nicht ganz vermeiden" könne.

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