Biermarken-Hitliste 2010
--- DIE AKTUELLE BIERMARKEN-HITLISTE FÜR 2011 ERSCHIEN MITTE JANUAR 2012 IM INSIDE-MAGAZIN NR. 643 ---
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Während die Billigmarken wie Sternburg und Oettinger Federn ließen, profitierten die Absätze der Fernseh-Pilsmarken von der Aktionspreispolitik
des LEH. Die im November 2009 gefallene Schamgrenze von zehn Euro blieb dauerhaft unterschritten, und auch für dieses Jahr gibt es wenig Signale für eine Beendigung der Wertevernichtung.
Der Lebensmittelhandel benutzt die Biermarken, um mit Tiefstpreisen Verbraucher in die Läden zu locken (und nebenbei den Fachhandel zu massakrieren). Professionelle Lockvögel gibt es auch in anderen Kategorien, z.B. Ferreros Nutella, das vom LEH in über 50% der Fälle unter Einstandspreis verkauft wird. Eine für Ferrero zwar markenpolitisch bedrohliche, aber durchaus lukrative Situation. Allerdings: Die Top-Biermarken sind von einer Marktbedeutung wie Nutella Lichtjahre entfernt und damit auch dem Druck auf die Einkaufspreise nicht gewachsen.
(Text vom Januar 2011)




